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Misha Bolourie: Sein Leben
| 1998-2004 | Intensive Vorbereitung und Arbeit an dem Projekt "Eine Million Lichterstadt Berlin". | |
| 1995-1996 | Vorbereitung und Realisierung des Lichtprojektes "100.000 Lichter für 100.000 Kinder, die jeden Tag sterben", Aufführung im August 1996 vor dem Kölner Dom. | |
| 1994 | Erstellung eines Manuskriptes zu "Rubens in St. Pauli", Spielfilm von Misha Bolourie. | |
| 1989 | Stipendium der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur für das Projekt "Wir Terroristen". | |
| 1982-1986 | Zusammenarbeit mit behinderten und nicht-behinderten Kindern im Hamburger Atelier. | |
| 1980 | Veröffentlichungen politischer Artikel in iranischen Oppositionszeitungen, die in Frankreich und Deutschland erscheinen. | |
| 1979 | Ausreise nach Deutschland | |
| 1978 | Kurz vor der Revolution intensive Zusammenarbeit und Diskussionsveranstaltungen mit Studenten und einer breiteren Öffentlichkeit in Teheran. Die Universität ist das Zentrum der Widerstandsbewegung gegen die Schah-Diktatur. Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Schriftstellerverbandes. | |
| 1971 | Das Militärgericht verurteilt in Zusammenarbeit mit dem Savak mehrere junge Widerstandskämpfer als Terroristen zum Tode und lässt diese hinrichten. Dies ist die Grundlage für das politisch-literarische Projekt "Wir Terroristen". Dieses Projekt wurde in Deutschland weitergeführt und sowohl von privaten Sponsoren als auch von den Städten Köln und Hamburg gefördert. | |
| 1968-1975 | Lesungen und Diskussionsveranstaltungen unter den Studenten und jungen Schriftstellern. | |
| 1968 | Teilnahme an einer Antibürokratie- und Antiherrschaftsbewegung an der Kunsthochschule; Bildung einer freien studentischen Widerstandsgruppe als Protestbewegung gegen die politischen Kader der Kunsthochschuldirektion.Solidarisierung der gesamten Studentenschaft im Kampf gegen die Hochschuldirektion, deren Leiter teilweise zum Savak gehörten. Der Widerstand der Studenten ist erfolgreich; es wird eine neue Hochschuldirektion eingesetzt, das Studiensystem und die Bildungspolitik werden reformiert. Erste Zusammenarbeit mit der Widerstandsbewegung gegen das Schah-Regime im Untergrund. Anonyme Veröffentlichung der ersten revolutionären Verse. | |
| 1966 | Beendigung der Kunstschule. Abschlusszeugnis mit besonderer Auszeichnung, das zum Studium an der Kunsthochschule in Teheran berechtigt, ohne die notwendige Aufnahmeprüfung absolvieren zu müssen. Tätigkeit als freier Journalist für Kunst und Kultur bis 1970. | |
| 1964 | Besuch der Kunstschule in Täbriz. Öffentliche Lesungen und Kontakte zu aserbaidshanischen Lyrikern in Täbriz. | |
| 1957 | Erste Gedichte und Malerei | |
| 1948 | Geboren in Täbriz |