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"Eine Million Lichterstadt Berlin" ist ein Kunstwerk, das auf die Rechte aller Kinder aufmerksam macht und für den Kampf gegen Benachteiligung und Rassismus auf der ganzen Welt steht. Es soll auf die Situation der Kinder weltweit hinweisen und sich gegen die Ursachen von Kindersterblichkeit und Kindesausbeutung einsetzen. Das Lichtermeer soll daran erinnern, dass jeden Monat eine Million Kinder an den Folgen von Unterernährung oder vermeidbaren Krankheiten sterben.
Der Ort der Veranstaltung war der Große Stern, rund um die Siegessäule in Berlin; jedoch bezieht dieses Kunstwerk die ganze Welt mit ein.
Schon die Beteiligung von 5.000 Kindern aus den verschiedensten Nationen symbolisiert die Einbeziehung aller Kinder auf dieser Welt. Auch die Initiatoren und Veranstalter des Projekts machen dies deutlich: Der aus Persien stammende Künstler Misha Bolourie, der Berliner Verein KulturPate und die international tätige Kinderhilfsorganisation World Vision.
Der Platz in der Stadt wurde zu einer Lichterstadt und das Licht strahlte von dort aus wie ein "Stern" in die ganze Welt, für eine Welt, in der alle Kinder eine Zukunft haben.
Ein Ziel des Projektes ist es zu zeigen, dass man gegen die Missstände dieser Welt, gegen Hunger und Armut, Unterdrückung und Diskriminierung etwas tun kann. Auch als einzelner, mag man noch so klein und schwach sein. Man kann etwas bewegen - auch und erst recht als Kind. Eine einzelne Kerze mag schwach erscheinen, aber in der Dunkelheit ist sie vielleicht das einzige Licht, das uns den Weg erhellt. Wie viel mehr können eine Million Kerzen bewirken. Zündet jeder ein Licht an, kann die Welt hell erstrahlen. Das ist die Botschaft des Projektes.